Layoutraster berechnen

Ich habe heute ein kleines Tool in Form einer Excel-Datei veröffentlicht, das mir bei zwei aktuellen Projekten sehr geholfen hat. Es handelt sich dabei um einen Grid Calculator, also ein Werkzeug zur Berechnung von Layoutrastern.

Nahezu jeder, der vor der Aufgabe eines komplexen Layouts gestanden hat, konnte schon feststellen, dass es eine ziemliche Fummelarbeit ist, die Spaltenbreite, die Breite der Spaltenabstände und die zur Verfügung stehende Gesamtbreite auf einen Nenner zu bringen und so ein ansprechendes Raster zu berechnen. Insbesondere bei einem Frontend-Projekt, in dem ich unterschiedlichste Breiten für Eingabefelder brauchte, war für mich ein möglichst vielspaltiges Layout wichtig, um bei den Eingabefeldern sehr flexibel arbeiten zu können.

Hat man dann endlich ein passendes Layoutraster berechnet, steht man vor dem nächsten Problem: Beim Anlegen der Stylesheets oder Festlegen der Vorgaben für Bildgrößen berechnet man immer wieder die Breite von Elementen, die mehrere Spalten und die entsprechenden Zwischenräume umfassen.

Screenshot des Rasterrechners in der Excel-VersionUm die Suche nach einem passenden Raster zu erleichtern und vor allem die nervige Berechnung der mehrspaltigen Elemente zu automatisieren, habe ich eine Excel-Datei gebaut, die einem die Arbeit abnimmt.

Eine Erläuterung der Datei und die Möglichkeit, den Layoutraster-Rechner als Excel- und Open-Document-Datei herunterzuladen gibt es auf der Seite »Grid Calculator – Layoutraster berechnen«.

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Relaunch

Eine zwangsverordnete Pause hat mich dazu gebracht, mich endlich mal wieder nach langer Zeit mit meinem Weblog zu beschäftigen. Insbesondere der schon lange anstehende Relaunch konnte nun in Angriff genommen werden.

Insgesamt war das eine Sache weniger Stunden, was man vermutlich an der einen oder anderen Stelle noch sehen kann. Aber welcher Relaunch ist schon perfekt und an welchem Relaunch wird nicht nach dem Start noch mehr oder weniger verändert? Hier geht es schließlich auch nicht um eine Firmenwebsite sondern um nur um mein kleines Weblog mit einer doch sehr begrenzten Anzahl von Lesern.

Das Layout selbst spukte so oder ähnlich schon seit einiger Zeit in meinem Kopf herum. Ich wollte endlich von dem alten Einheitsgrau weg zu einem farbenfrohen, warmen und dennoch schlichten Layout, in dem das Lesen der Beiträge Spaß macht. Das Lesen steht hier auch ganz klar im Vordergrund, auch wenn ich vorhabe, zukünftig deutlich mehr mit Grafiken zu arbeiten, um Inhalte zu illustrieren oder einfach nur die Optik spannender zu machen.

Screenshot des alten BloglayoutsFür die nicht ganz so regelmäßigen Besucher hier noch einmal das alte Layout als Screenshot.

Aussichten

Dem Layout liegt ein 12er-Grid zugrunde. Dazu schreibe ich in den nächsten Tagen nochmal etwas. Schließlich soll das Weblog ja nach dem Relaunch auch mit interessanten Inhalten gefüllt werden, was in der Vergangenheit viel zu kurz gekommen ist. Zumindest zwei Themen habe ich da schon in der Pipeline, mehr ergibt sich sicherlich, wenn erst mal wieder Druck auf der Leitung ist.

An einigen Stellen wird es noch Erweiterungen geben, so plane ich eh, mich mal mit dem Thema YQL zu beschäftigen und habe dann ja hier eine schöne Spielwiese. Auch für Bilder muss auf die Schnelle noch eine schöne Darstellungslösung gefunden werden. Noch dazu habe ich dem Thema Barrierefreiheit bisher kaum Aufmerksamkeit gewidmet. Das wird aber noch passieren. Die Grundlagen dafür sind ja schon gelegt.

Feedback zum Relaunch nehme ich natürlich gern an. Lasst euch in euren Kommentaren einfach aus und schont mich nicht.

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Hilfe zur Selbsthilfe bei Kiva

Zur Weihnachtszeit wird ja traditionell viel gespendet. Wer mich kennt, wird aber wissen, dass ich zum einen kein großer Freund davon bin, Organisationen Geld zu geben, die ich inhaltlich nicht voll unterstützen kann, womit kirchliche Organisationen schon einmal ausfallen und zum anderen hat mich schon immer das Thema Hilfe zur Selbsthilfe angesprochen. Bei vielen Organisationen kommt das aber in meinen Augen eindeutig zu kurz.

Seit ich erstmalig in der GEO vom späteren Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und der Grameen Bank gelesen hatte, fand ich das Theme Mikrokredite in diesem Zusammenhang aber sehr spannend.

Über einen Aufruf bei Twitter bin ich dann kürzlich auf Kiva aufmerksam geworden. Dort kann man Mikrokredite ab 25 US-Dollar (ca. 17,50 Euro) an selbst auswählbare Empfänger weltweit vergeben. Man kann natürlich auch mehr an diesen Empfänger geben, hat aber auch die Möglichkeit, mehrere Mikrokredite an unterschiedliche Empfänger zu verteilen. Deren Kredite setzen sich dann aus den Darlehen verschiedener Darlehensgeber zusammen, die sich damit das Risiko teilen.

Die möglichen Darlehensnehmer werden auf Kiva detailliert vorgestellt. Eine Such- und Filterfunktion machte es einem aber auch einfach, eine Vorauswahl z. B. nach Region oder Sektor zu treffen.

Die Kredite werden zinslos vergeben. Das Beste, was passieren kann, ist also, dass man sein Geld zurückbekommt. Im schlimmsten Fall gibt es einen Totalausfall. Durch das Verteilen seiner Darlehenssumme auf mehrere Empfänger wird das Risiko aber deutlich verkleinert. Der Totalausfall ist allerdings auch nichts Anderes als eine Spende. Zudem ist die Rückzahlungsquote bei über 98 Prozent.

Die kleine Einstiegssumme von 25 Dollar sollte es fast Jedem ermöglichen, seinen Beitrag zu einem unterstützenswerten Projekt zu leisten. Also auf zu Kiva!

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