Archiv des Monats January 2007

Molly E. Holzschlag im IE-Team

Molly E. Holzschlag, bekannte Verfechterin von Webstandards und Mitglied sowohl im WaSP, als auch Expertin des W3C, unterstützt ab sofort das IE-Team von Microsoft in den Bemühungen um die weitere Verbreitung von Webstandards, ist im IE-Blog zu lesen.

Das Ziel der Zusammenarbeit ist unter Anderem, Webdesignern und -entwicklern Hilfsmittel in Form von Ausbildungsmaterial von anerkannten Experten wie z. B. Eric Meyer, Christopher Schmitt and Aaron Gustafson zur Verfügung zu stellen. Auch eine Kolumne namens »The Daily Molly« wird ins Leben gerufen, in der Molly Neuigkeiten, Tipps und Tricks und andere Dinge von Interesse veröffentlicht.

Ich freue mich über einen weiteren Schritt, der Webstandards bei immer mehr Webdesignern und -entwicklern den Zugang zu Webstandards bietet.

Der Stefan

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Übersetzung veröffentlicht

Vor wenigen Wochen habe ich den bei A List Apart veröffentlichten Artikel »How to Grok Web Standards« von Craig Cook gelesen und war vom Inhalt so begeistert, dass ich mir spontan vorgenommen habe, den Artikel ins Deutsche zu übersetzen, um auch Webdesignern, die des Englischen nicht mächtig sind oder einfach lieber deutsch lesen, diesen hervorragenden Artikel näher zu bringen.

Der Autor war schnell zu überzeugen, mir die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Übersetzung zu geben und vermittelte mir auch gleich den Kontakt zu Eric Eggert, der kurz zuvor auch schon bei ihm eine Übersetzung angekündigt hatte, die bei den Webkrauts veröffentlicht werden sollte.

Schnell konnte ich mich mit Eric einigen, dass er mir die Übersetzung überlässt und er als der zuständige Redakteur seine Anmerkungen dazu macht (vielen Dank dafür). Die Anmerkungen waren dann auch schnell umgesetzt und so können wir den Artikel nun auch zeitgleich hier und bei den Webkrauts veröffentlichen.

Ich hoffe, hier und/oder bei den Webkrauts findet die Übersetzung reichlich Leser. Für Kommentare zur Übersetzung, aber auch für inhaltliche Diskussionen zum Artikel bin ich offen.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen.

Der Stefan

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Webstandards verinnerlichen (»How to Grok Web Standards«)

Der Artikel ist im englischen Original bei A List Apart unter dem Titel »How to Grok Web Standards« erschienen und wurde von Stefan David übersetzt.

Viele Webdesigner, mich eingeschlossen, kommen zum Internet mit einem grafischen Hintergrund. Wir denken in Bildern, nicht in Quelltext. Als wir zuerst angefangen haben, für das Internet zu designen, haben wir HTML und CSS in ungehobelter Weise – als Mittel zum Zweck – genutzt, um hübsche Kästen im Raum zu arrangieren, ohne die wahre Natur des Kastens oder seines Inhalts zu erfassen. Diese rein visuelle Mentalität zu verändern, ist die höchste zu überwindende Hürde, wenn ein Grafikdesigner erstmalig in Semantik und Webstandards eintaucht. Webstandards wirklich zu verstehen, heißt für den visuellen Designer, die Art und Weise an Design zu denken, grundlegend zu verändern.

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Rezensionen

In loser Folge werde ich in der nächsten Zeit an dieser Stelle Rezensionen veröffentlichen. Eines der ersten rezensierten Bücher wird der »Leitfaden integrierte Kommunikation – Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert«, herausgegeben von Torsten Schwarz und Gabriele Braun, sein, der mir freundlicherweise zu genau diesem Zweck von Absolit zur Verfügung gestellt wurde.

Ich habe zur Zeit einige thematisch zu meinem Blog passende Bücher auf dem Tisch, die noch gelesen werden müssen oder z. T. schon gelesen sind. Auch zu diesen Büchern wird es im Anschluss noch Rezensionen geben.

Wie ich mittlerweile festgestellt habe, gibt es zu Themen wie Webdesign, Webstandards und Webauthoring leider viel mehr schlechte als gute Bücher. Sicher kann ich mit meinen Rezensionen eine Orientierungshilfe geben.

Der Stefan

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Webstandards begreifen und anwenden

Ein Artikel bei A List Apart: »How to Grok Web Standards« zeigt Designern in sehr schön beschriebener und bildhafter Weise einen Weg auf, mit Webstandards zu besserem Webdesign zu kommen. Die Empfehlung ist die Herangehensweise an neue Designs:

Der Autor, der Techniker, der Künstler

In einzelnen Kapiteln des Beitrags wird illustriert, wie diese einzelnen Rollen beim Design einer Site ihre jeweils eigene Rolle verkörpern: Der Autor hat zu schreiben; sein Denken und Tun ist rein inhaltlich geprägt. Der entstehende Code folgt dem Willen des Autors und ist daher strikt semantisch und nicht mit Präsentations-Markup durchsetzt.

Der Ingeneur hat sich um die Funktion des Codes zu kümmern; er steht dafür gerade, dass der HTML-Code validiert, das CSS gültig ist und die nötigen Scripte funktionieren.

Der Künstler schließlich verwirklicht seine visuelle Mission und entwickelt das Layout für den gesetzten Zweck.

Sei der Autor und der Techniker und der Künstler

Wenn man sich daran gewöhnt, diese drei Rollen bei seinen Designs jeweils nacheinander darzustellen, wird man sehr schnell an den Punkt kommen, alle drei Rollen gleichzeitig spielen zu können, so der Autor Craig Cook. Das Resultat ist semantischer, unvermüllter Code mit klarer Struktur, der sich dank der vorausschauenden und mitdenkenden Arbeitsweise des Designers mit CSS problemlos darstellen lässt.

… und alle haben etwas davon

Natürlich profitiert nicht nur der Designer, der sicherlich mit dieser Herangehensweise in der Lage ist, erheblich bessere Ergebnisse zu liefern, sondern auch der Kunde, der durch den Designer besser beraten wird und durch die effektivere und somit zeitsparende Arbeitsweise Kosten spart, da nachträglicher Abstimmungsaufwand zwischen den Abteilungen und auch zwischen den Projektleitern auf Auftraggeber und -nehmerseite vermieden wird.

Ich wünsche mir in meinem Job die Zusammenarbeit mit Designern, die diesen Artikel gelesen und verstanden haben; gleichzeitig wünsche ich meinen Kunden, für sie genau dieser dreifaltige Designer zu sein. Lasst uns das Beste daraus machen.

Der Stefan

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