Barrierefrei-Checkliste als Jump‹n'Run-Abenteuer

Auf Vorsprung durch Webstandards stellen Heike Erdinger und Timo Wirth eine Barrierefrei-Checkliste in Form eines Jump‹n'Run-Abenteuers vor. Das Gute: Es werden nicht nur in unterhaltsamer Form die zu beachtenden Punkte aufgezeigt, sondern die beiden geben auch Tipps zur Überprüfung. So werden die nötigen Firefox-Plugins genannt wie z. B. die Web Developer Toolbar und der Colour Contrast Analyzer.

Sobald ich die Zeit finde, werde ich das Abenteuer mal genüsslich durchspielen (und vermutlich ein paar Mal rote Ohren bekommen aufgrund meiner Versäumnisse). Empfehlen kann ich die Checkliste jedoch schon nach dem Trockendurchgang auf jeden Fall.

via Jens Grochtdreis

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Checkliste zur Gestaltung barrierefreier Webanwendungen und Webauftritte

Wie auch bei Einfach für alle zu lesen ist, hat das Regionale Rechenzentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (RRZE) jetzt eine aktualisierte Version der Checkliste zur Gestaltung barrierefreier Webanwendungen und Webauftritte veröffentlicht. Die aktuelle Version trägt die Nummer 1.6.

Die Dokumente wurde didaktisch überarbeitet und neu strukturiert. Die neue Struktur in Einzeldokumenten soll dabei helfen, die Liste übersichtlicher zu machen. Zudem erlaubt es die Struktur nun, daß die Liste leichter in anderen Organisationen des Öffentlichen Dienstes übernommen werden kann.

Die für Microsoft Word, OpenOffice.org und Adobe PDF vorliegenden Dokumente stehen unter einer CreativeCommons-Lizenz und sind somit auch für eigene Projekte nutzbar.

via Pixelgangster

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Lesetipp: Kinder und Barrierefreiheit

Bei Einfach für Alle ist ein wunderschöner Beitrag in deutscher Übersetzung erschienen, der auf einleuchtende und amüsante Weise beschreibt, warum Barrierefreiheit nicht nur für Menschen mit Behinderungen sondern auch für ganz andere Zielgruppen wichtig ist:
Kinder und Barrierefreiheit – Es ist wichtig

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jpc startet zugänglichen Online-Musikshop

Der Medienversandhändler jpc startet heute mit einem zugänglichen Ableger seines Musik-, Buch- und Filmshops.

Unter dem URL einfach.jpc.de ist die weitgehend barrierefreie Variante des Shops gerade online gegangen. Obwohl – heutzutage ja fast ungewöhnlich – nicht als Betaversion bezeichnet, stellt der Shop jedoch zumindest in den ersten Tagen genau das dar. jpc möchte die ersten Reaktionen der Besucher abwarten, die Anregungen umsetzen und den Shop dann einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geben.

Erste Reaktionen einiger Besucher sind durchaus positiv. Auch ein mobiler User äußerte sich begeistert über die schlanke und seiner Aussage nach gut zu navigierende Site.

Kommentare und Anregungen zum Shop werden gern auch hier entgegengenommen.

Der Stefan

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Webstandards begreifen und anwenden

Ein Artikel bei A List Apart: »How to Grok Web Standards« zeigt Designern in sehr schön beschriebener und bildhafter Weise einen Weg auf, mit Webstandards zu besserem Webdesign zu kommen. Die Empfehlung ist die Herangehensweise an neue Designs:

Der Autor, der Techniker, der Künstler

In einzelnen Kapiteln des Beitrags wird illustriert, wie diese einzelnen Rollen beim Design einer Site ihre jeweils eigene Rolle verkörpern: Der Autor hat zu schreiben; sein Denken und Tun ist rein inhaltlich geprägt. Der entstehende Code folgt dem Willen des Autors und ist daher strikt semantisch und nicht mit Präsentations-Markup durchsetzt.

Der Ingeneur hat sich um die Funktion des Codes zu kümmern; er steht dafür gerade, dass der HTML-Code validiert, das CSS gültig ist und die nötigen Scripte funktionieren.

Der Künstler schließlich verwirklicht seine visuelle Mission und entwickelt das Layout für den gesetzten Zweck.

Sei der Autor und der Techniker und der Künstler

Wenn man sich daran gewöhnt, diese drei Rollen bei seinen Designs jeweils nacheinander darzustellen, wird man sehr schnell an den Punkt kommen, alle drei Rollen gleichzeitig spielen zu können, so der Autor Craig Cook. Das Resultat ist semantischer, unvermüllter Code mit klarer Struktur, der sich dank der vorausschauenden und mitdenkenden Arbeitsweise des Designers mit CSS problemlos darstellen lässt.

… und alle haben etwas davon

Natürlich profitiert nicht nur der Designer, der sicherlich mit dieser Herangehensweise in der Lage ist, erheblich bessere Ergebnisse zu liefern, sondern auch der Kunde, der durch den Designer besser beraten wird und durch die effektivere und somit zeitsparende Arbeitsweise Kosten spart, da nachträglicher Abstimmungsaufwand zwischen den Abteilungen und auch zwischen den Projektleitern auf Auftraggeber und -nehmerseite vermieden wird.

Ich wünsche mir in meinem Job die Zusammenarbeit mit Designern, die diesen Artikel gelesen und verstanden haben; gleichzeitig wünsche ich meinen Kunden, für sie genau dieser dreifaltige Designer zu sein. Lasst uns das Beste daraus machen.

Der Stefan

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