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	<title>ononlinework &#187; HTML</title>
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	<description>Webstandards und mehr von Stefan David</description>
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		<title>Ignoranter Webdesigner</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 11:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen hat ein ehemalige Kollege von mir, der mittlerweile als Einzelkämpfer-Designer unterwegs ist, auf den Launch eines neuen von ihm designten Projekts hingewiesen. Beim Ansehen der Site bzw. des zugrundeliegenden HTML klappten sich mir mal wieder die Fußnägel hoch. Eine Schande, was auch 2010 noch auf neu entstehenden Sites veröffentlicht wird. Ich [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen hat ein ehemalige Kollege von mir, der mittlerweile als Einzelkämpfer-Designer unterwegs ist, auf den Launch eines neuen von ihm designten Projekts hingewiesen. Beim Ansehen der Site bzw. des zugrundeliegenden HTML klappten sich mir mal wieder die Fußnägel hoch. Eine Schande, was auch 2010 noch auf neu entstehenden Sites veröffentlicht wird.</p>
<p>Ich habe den Designer daraufhin angeschrieben und wortreich auf seine Fehler hingewiesen. Ein kurzer E-Mail-Dialog entwickelte sich und die von meiner Seite aus letzte Mail daraus möchte ich hier anonymisiert veröffentlichen. Ich nenne dabei weder die angesprochene Site noch den Designer, weil ich hier kein öffentliches Bashing betreiben sondern nur mal wieder auf ein falsches oder zu kurz gegriffenes Selbstverständnis von Webdesignern hinweisen möchte, das leider noch weit verbreitet ist. Trotz der im Text enthaltenen Hinweise wird sich die angesprochene Site trotz Keyworddomain auch kaum bei Google finden lassen. Warum das so ist, zeigt sich im Text, ist aber auch unschwer zu erraten.</p>
<h3>Die E-Mail</h3>
<p>Ich finde es erschreckend, dass du offensichtlich tatsächlich so ahnungslos bist. HTML hat nichts mit Programmierung zu tun sondern ist eine Auszeichnungssprache für Inhalte. Du zeichnest jedoch keine Inhalte aus sondern lieferst Daten, die keinerlei tabellarische Struktur haben, in einer Tabelle aus. Das ist, als würdest du private Briefe mit Excel schreiben.</p>
<p>Weil HTML eine Auszeichnungssprache ist, haben rein visuelle Angaben darin nichts zu suchen. Das steuert man ausschließlich über CSS. Anreichern kann man dann die Nutzererfahrung noch durch den sinnvollen Einsatz von JavaScript (womit wir dann doch bei der Programmierung wären). JavaScript findet aber nur so Verwendung, dass alle Inhalte auch ohne aktiviertes JavaScript erreichbar sind. Das muss dann nicht identisch aussehen und auch nicht genauso geschmeidig funktionieren, die grundsätzliche Funktion muss aber gegeben sein. Moderne Websites gewährleisten das problemlos.</p>
<p>Unter <a href="http://www.crd.de/camper/camper-search.php">Camper-Preisvergleich</a> findest du z. B. ein von mir gebautes Formular. Mit aktiviertem JavaScript lassen sich An- und Abreisedatum sehr komfortabel über Datumswähler eingeben und eine der Reisedauer angemessene Kilometerangabe wird dynamisch berechnet, lässt sich aber sehr intuitiv über einen Schieberegler anpassen. Ruft man die Seite ohne Javascript auf, ist alles ebenso bedienbar und man kann mit dem Formular arbeiten, es ist jedoch weniger dynamisch und interaktiv. Auch das kann man noch verbessern, es ist aber auf jeden Fall ein guter Ansatz. Nun ist mir zwar klar, dass das auf der von dir erstellten Seite kein Problem ist, da du JavaScript dort kaum einsetzt. Es soll nur zeigen, was man mit sinnvollem Quelltext für seine Kunden erreichen kann.</p>
<p>Du hingegen versteckst Inhalte in schlecht komprimierten Grafiken mit so sprechenden Namen wie »logo_oben.jpg« und lieferst dafür noch nicht einmal alternative Inhalte. Der optisch offensichtlich so wichtige Text »<del>entfernt</del>« kommt auf der Seite nur im Titel und im Copyrighthinweis vor. Der Text »Beratungsförderung«, immerhin einer der Punkte der Hauptnavigation, taucht an keiner Stelle der Seite auf. Wie soll Google oder ein blinder Anwender auf der Suche nach dieser Dienstleistung wissen, worum es geht? Und du meinst tatsächlich, dass deine Kunden bei Google gut gefunden werden? Kann ja gar nicht sein, wenn du die relevanten Keywords vor den Suchmaschinen versteckst.</p>
<p>Dreamweaver mag ein gutes Programm sein, liefert jedoch vernünftiges HTML nur, wenn man es dazu zwingt. Einfach bunte Bildchen und Texte in ein Tabellenkonstrukt zu ziehen, hat nichts mit der Erstellung von Webseiten zu tun. Das ist, als würde ich einen Tischler mit der Anfertigung eines Regals beauftragen und der baut mir ein IKEA-Billy zusammen. Da kann man zwar Bücher reinstellen, dafür hätte ich aber keinen Tischler gebraucht.</p>
<p>Die Konsequenz für dich kann nur sein, das Handwerk Webseitenerstellung zu erlernen oder es Leuten zu überlassen, die es können. Alles andere ist deinen Kunden gegenüber eine riesige Schweinerei. Verwunderlich finde ich in diesem Zusammenhang übrigens, dass ein Kunde, der sich mit Beratung beschäftigt, sich bei der Auswahl eines so wichtigen Dienstleisters offensichtlich nicht hat beraten lassen. Er hätte sich sonst nicht für dich entschieden, zumindest was die Umsetzung der Site angeht. Gegen das Design ist aus meiner Sicht gar nichts einzuwenden, das finde ich für den Zweck und das vermutlich kleine Budget sehr gelungen. Sich aber als Designer nur auf das Optische zu beschränken, ist ein zu eingeschränktes Selbstverständnis.</p>
<p>Ich habe vor gut drei Jahren mal einen Artikel übersetzt und <a href="http://www.webkrauts.de/2007/01/30/webstandards-verinnerlichen/">veröffentlicht</a>, der sich mit genau dieser Problematik beschäftigt. Ich würde mich freuen, wenn du ihn dir mal durchliest. Vielleicht bleibt ja etwas hängen.</p>


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		<title>Rezension »Bulletproof Webdesign« von Dan Cederholm, 2.&#160;Auflage</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 23:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Inhalt In seinem Buch Bulletproof Webdesign zeigt Autor Dan Cederholm, wie man Webseiten kugelsicher (»bulletproof») gestaltet. Gemeint ist, mit Hilfe standardkonformen Quellcodes (HTML oder XHTML) in Verbindung mit CSS eine Webseite so aufzubauen, dass Änderungen durch den User, wie das Abschalten von Grafiken oder die Vergrößerung der Schrift um mehrere Stufen, zwar das Layout [...]


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<li><a href='http://weblog.ononlinework.de/webwelt/rezension-little-boxes-teil-2-peter-mueller/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rezension »Little Boxes Teil 2« von Peter Müller'>Rezension »Little Boxes Teil 2« von Peter Müller</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Inhalt</h3>
<p><a title="Das Buch bei www.jpc.de" href="http://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/iampartner/m08/ean/97838273262941"><img class='right' style='border:1px solid #000;' src='http://weblog.ononlinework.de/wp-content/uploads/97838273262941.jpg' alt='Produktabbildung Dan Cederholm: Bulletproof Webdesign' /></a>In seinem Buch <span lang="en" xml:lang="en">Bulletproof Webdesign</span> zeigt Autor <span lang="en" xml:lang="en">Dan Cederholm</span>, wie man Webseiten kugelsicher (»<span lang="en" xml:lang="en">bulletproof</span>») gestaltet. Gemeint ist, mit Hilfe standardkonformen Quellcodes (<acronym title="Hypertext Markup Language">HTML</acronym> oder <acronym title="Extensible Hypertext Markup Language">XHTML</acronym>) in Verbindung mit <acronym title="Cascading Style Sheets">CSS</acronym> eine Webseite so aufzubauen, dass Änderungen durch den <span lang="en" xml:lang="en">User</span>, wie das Abschalten von Grafiken oder die Vergrößerung der Schrift um mehrere Stufen, zwar das <span lang="en" xml:lang="en">Layout</span> der Seite verändern können, aber weiterhin alle Inhalte les- und wahrnehmbar lassen.</p>
<p><span lang="en" xml:lang="en">Cederholms</span> Buch ist sinnvoll strukturiert. In jedem der ersten acht Kapitel greift er sich eine Beispielseite bzw. einen Seitenbestandteil, der nicht kugelsicher ist. Es folgt eine anschauliche Erklärung, warum eben dieser Bereich nicht kugelsicher ist. Anschließend wird dem Leser auf sehr anschauliche Art gezeigt, wie die Seite bei gleicher oder nahezu gleicher Optik besser umzusetzen ist.</p>
<p>Dazu wird valides semantisches XHTML verwendet, das dann mit CSS in Form gebracht wird. <span lang="en" xml:lang="en">Cederholm</span> hält sich strikt an die Trennung von Inhalt und Aussehen. In einigen Fällen ist für die gewünschte Umsetzung zusätzliches <span lang="en" xml:lang="en">Markup</span> nötig, der Gebrauch hält sich aber in sehr vernünftigen Grenzen und wird in jedem Fall anschaulich begründet.</p>
<p>Alle Beispiele im Buch sind sehr ausführlich mit Codebeispielen und <span lang="en" xml:lang="en">Screenshots</span> dokumentiert.</p>
<p>Im letzten Kapitel werden die Erkenntnisse aus den ersten acht Kapiteln genutzt, um eine ganze Seite kugelsicher aufzubauen. Hier wird noch einmal anschaulich verdeutlicht, dass kugelsicheres <span lang="en" xml:lang="en">Design</span> kein Wunschdenken sondern absolut praktikables Handwerk ist.</p>
<p>Das Buch liegt mittlerweile in der zweiten Auflage vor. Einiges wurde aktualisiert und erweitert, um den Entwicklungen im CSS-Design und neuen Browser-Versionen Tribut zu zollen. Wo nötig wird nun beispielsweise auf Eigenarten des Internet Explorer 7 (IE7) hingewiesen.</p>
<p>Nettes Detail: Die Einschüsse, die auf dem Titel zu sehen sind, sind eingeprägt und somit auch fühlbar.</p>
<h3>Die Zielgruppe</h3>
<p>Das Buch richtet sich an Webdesigner und Webautoren bzw. an jeden, der mit der Erstellung einer <span lang="en" xml:lang="en">Website</span> in Berührung kommen kann.</p>
<h3>Das Fazit</h3>
<p>Manche der Beispiele im Buch sind konstruiert, damit sich das <span lang="en" xml:lang="en">Layout</span> auf jeden Fall mit den gegebenen Mitteln umsetzen lässt. Nicht jedes <span lang="en" xml:lang="en">Design</span> lässt sich mit den <span lang="en" xml:lang="en">Bulletproof</span>-Rezepten realisieren. Das kann man allerdings nicht dem Autor oder dem Buch ankreiden sondern es ist den <span lang="en" xml:lang="en">Designern</span> zur Last zu legen, die von der Umsetzung keine Ahnung haben. Gerade für diese Gruppe sollte das Buch als Pflichtlektüre gelten.</p>
<p>Das gilt aber auch für jeden Webautor, jeden Webdesigner und überhaupt jeden, der auf Quellcodeebene an einer <span lang="en" xml:lang="en">Website</span> arbeitet. Nicht umsonst hat es das Buch schon zum Standardwerk in Kreisen der sich an Webstandards haltenden Webautoren gebracht.</p>
<h3>Links zum Buch</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.simplebits.com/">Die <span lang="en" xml:lang="en">Website</span> von <span lang="en" xml:lang="en">Dan Cederholm</span></a></li>
<li><a href="http://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/iampartner/m08/ean/9783827326294">Das Buch bei www.jpc.de</a></li>
</ul>
<h3>Technische Angaben</h3>
<ul>
<li><strong>Bulletproof Webdesign</strong></li>
<li>absolut flexibel und für alles gewappnet mit CSS und XHTML</li>
<li>von Dan Cederholm</li>
<li>ISBN-10: 3-8273-2629-X</li>
<li>ISBN-13: 9783827326294</li>
<li>Addison Wesley Verlag, 12/2007, zweite Auflage</li>
<li>294 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Gebunden</li>
</ul>


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		<title>Hovereffekte mit CSS-Sprites</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 14:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während ich ja bisher eher die Artikel anderer Autoren übersetzt oder Artikel über einige andere Websites oder auch Buchrezensionen geschrieben habe, ist nun mein erster Artikel mit technischem Inhalt erschienen. In »Hovereffekte mit CSS-Sprites«, veröffentlicht bei den Webkrauts, zu deren wachsender Mitgliederliste ich mich mit Stolz zähle, beschreibe ich anhand eines einfach nachzuvollziehenden Beispiels eine [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich ja bisher eher die Artikel anderer Autoren <a href="http://www.webkrauts.de/2007/01/30/webstandards-verinnerlichen/">übersetzt</a> oder <a href="http://www.webkrauts.de/2007/03/19/relaunch-bei-qsc-und-freenet/">Artikel</a> <a href="http://www.webkrauts.de/2007/09/02/massgebend-is-aufn-platz-teil-xii/#vfl-osnabrueck">über</a> <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/30/massgebend-is-aufn-platz-teil-xi/#vfl-wolfsburg">einige</a> <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/15/massgebend-is-aufn-platz-teil-iii/#arminia-bielefeld">andere</a> <a href="http://www.webkrauts.de/2007/08/24/massgebend-is-aufn-platz-teil-vii/#sc-paderborn"><span lang="en" xml:lang="en">Websites</span></a> oder auch <a href="http://weblog.ononlinework.de/category/rezensionen/">Buchrezensionen</a> geschrieben habe, ist nun mein erster Artikel mit technischem Inhalt erschienen.</p>
<p>In <a href="http://www.webkrauts.de/2007/10/20/hovereffekte-mit-css-sprites/">»<span lang="en" xml:lang="en">Hover</span>effekte mit <acronym title="Cascading Style Sheets">CSS</acronym>-<span lang="en" xml:lang="en">Sprites</span>«</a>, veröffentlicht bei den <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a>, zu deren wachsender Mitgliederliste ich mich mit Stolz zähle, beschreibe ich anhand eines einfach nachzuvollziehenden Beispiels eine Technik, die die Änderung der Optik von Links beim Überfahren mit der Maus ohne Austausch der Hintergrundgrafik ermöglicht.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen.</p>


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		<title>Rezension »Bulletproof Webdesign« von Dan Cederholm</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 20:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Inhalt In seinem Buch Bulletproof Webdesign zeigt Autor Dan Cederholm, wie man Webseiten kugelsicher (»bulletproof») gestaltet. Gemeint ist, mit Hilfe standardkonformen Quellcodes (HTML oder XHTML) in Verbindung mit CSS eine Webseite so aufzubauen, dass Änderungen durch den User, wie das Abschalten von Grafiken oder die Vergrößerung der Schrift um mehrere Stufen, zwar das Layout [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Inhalt</h3>
<p><a title="Das Buch bei www.jpc.de" href="http://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/iampartner/m08/ean/9783827326232"><img class='right' style='border:1px solid #000;' src='http://weblog.ononlinework.de/wp-content/uploads/9783827326232.jpg' alt='Produktabbildung Dan Cederholm: Bulletproof Webdesign' /></a>In seinem Buch <span lang="en" xml:lang="en">Bulletproof Webdesign</span> zeigt Autor <span lang="en" xml:lang="en">Dan Cederholm</span>, wie man Webseiten kugelsicher (»<span lang="en" xml:lang="en">bulletproof</span>») gestaltet. Gemeint ist, mit Hilfe standardkonformen Quellcodes (<acronym title="Hypertext Markup Language">HTML</acronym> oder <acronym title="Extensible Hypertext Markup Language">XHTML</acronym>) in Verbindung mit <acronym title="Cascading Style Sheets">CSS</acronym> eine Webseite so aufzubauen, dass Änderungen durch den <span lang="en" xml:lang="en">User</span>, wie das Abschalten von Grafiken oder die Vergrößerung der Schrift um mehrere Stufen, zwar das <span lang="en" xml:lang="en">Layout</span> der Seite verändern können, aber weiterhin alle Inhalte les- und wahrnehmbar lassen.</p>
<p><span lang="en" xml:lang="en">Cederholms</span> Buch ist sinnvoll strukturiert. In jedem der ersten acht Kapitel greift er sich eine Beispielseite bzw. einen Seitenbestandteil, der nicht kugelsicher ist. Es folgt eine anschauliche Erklärung, warum eben dieser Bereich nicht kugelsicher ist. Anschließend wird dem Leser auf sehr anschauliche Art gezeigt, wie die Seite bei gleicher Optik besser umzusetzen ist.</p>
<p>Dazu wird valides semantisches XHTML verwendet, was dann mit CSS in Form gebracht wird. <span lang="en" xml:lang="en">Cederholm</span> hält sich strikt an die Trennung von Inhalt und Aussehen. In einigen Fällen ist für die gewünschte Umsetzung zusätzliches <span lang="en" xml:lang="en">Markup</span> nötig, der Gebrauch hält sich aber in sehr vernünftigen Grenzen und wird in jedem Fall anschaulich begründet.</p>
<p>Alle Beispiele im Buch sind sehr ausführlich mit Codebeispielen und <span lang="en" xml:lang="en">Screenshots</span> dokumentiert.</p>
<p>Im letzten Kapitel werden die Erkenntnisse aus den ersten acht Kapiteln genutzt, um eine ganze Seite kugelsicher aufzubauen. Hier wird noch einmal anschaulich verdeutlicht, dass kugelsicheres <span lang="en" xml:lang="en">Design</span> kein Wunschdenken sondern absolut praktikables Handwerk ist.</p>
<h3>Die Zielgruppe</h3>
<p>Das Buch richtet sich an Webdesigner und Webautoren bzw. an jeden, der mit der Erstellung einer <span lang="en" xml:lang="en">Website</span> in Berührung kommen kann.</p>
<h3>Das Fazit</h3>
<p>Manche der Beispiele im Buch sind konstruiert, damit sich das <span lang="en" xml:lang="en">Layout</span> auf jeden Fall mit den gegebenen Mitteln umsetzen lässt. Nicht jedes <span lang="en" xml:lang="en">Design</span> lässt sich mit den <span lang="en" xml:lang="en">Bulletproof</span>-Rezepten realisieren. Das kann man allerdings nicht dem Autor oder dem Buch ankreiden sondern es ist den <span lang="en" xml:lang="en">Designern</span> zur Last zu legen, die von der Umsetzung keine Ahnung haben. Gerade für diese Gruppe sollte das Buch als Pflichtlektüre gelten.</p>
<p>Das gilt aber auch für jeden Webautor, jeden Webdesigner und überhaupt jeden, der auf Quellcodeebene an einer <span lang="en" xml:lang="en">Website</span> arbeitet. Nicht umsonst hat es das Buch schon zum Standardwerk in Kreisen der sich an Webstandards haltenden Webautoren gebracht.</p>
<h3>Links zum Buch</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.simplebits.com/">Die <span lang="en" xml:lang="en">Website</span> von <span lang="en" xml:lang="en">Dan Cederholm</span></a></li>
<li><a href="http://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/iampartner/m08/ean/9783827326232">Das Buch bei www.jpc.de</a></li>
</ul>
<h3>Technische Angaben</h3>
<ul>
<li><strong>Bulletproof Webdesign</strong></li>
<li>absolut flexibel und für alles gewappnet mit CSS und XHTML</li>
<li>von Dan Cederholm</li>
<li>ISBN-10: 3-8273-2623-0</li>
<li>ISBN-13: 9783827326232</li>
<li>Addison Wesley Verlag, 07/2007</li>
<li>293 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Kartoniert/Broschiert</li>
</ul>
<h3>Nachtrag</h3>
<p>Die zweite Ausgabe liegt bereits auf meinem Tisch. In wenigen Tagen wird es auch dazu eine Rezension geben.</p>


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<li><a href='http://weblog.ononlinework.de/webwelt/rezension-einfuhrung-in-xhtml-css-und-webdesign-von-michael-jendryschik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rezension »Einführung in XHTML, CSS und Webdesign« von Michael Jendryschik'>Rezension »Einführung in XHTML, CSS und Webdesign« von Michael Jendryschik</a></li>
<li><a href='http://weblog.ononlinework.de/webwelt/rezension-transcending-css-andy-clarke-molly-e-holzschlag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rezension »Transcending CSS« von Andy Clarke'>Rezension »Transcending CSS« von Andy Clarke</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Developer-Toolbar für Internet Explorer freigegeben</title>
		<link>http://weblog.ononlinework.de/webwelt/developer-toolbar-fuer-internet-explorer-freigegeben/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2007 12:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[XHTML]]></category>

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		<description><![CDATA[Im IEBlog bekannt gegeben: Die Internet-Explorer-Developer-Toolbar ist von Microsoft nun in der Version 1.0 freigegeben. Die Toolbar bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie die für den Firefox erhältliche Web-Developer-Extension oder das von mir bevorzugt eingesetzte Add-on Firebug. Zum Ausprobieren bin ich noch nicht gekommen; das wird sich aber demnächst ändern: Für ein größeres CSS-Projekt steht in [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im IEBlog <a href="http://blogs.msdn.com/ie/archive/2007/05/10/Internet-Explorer-Developer-Toolbar-_2D00_-Get-It-Now_2100_.aspx">bekannt gegeben</a>: Die <span lang="en" xml:lang="en">Internet-Explorer-Developer-Toolbar</span> ist von <span lang="en" xml:lang="en">Microsoft</span> nun in der Version 1.0 freigegeben.</p>
<p>Die <span lang="en" xml:lang="en">Toolbar</span> bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie die für den <span lang="en" xml:lang="en">Firefox</span> erhältliche <span lang="en" xml:lang="en">Web-Developer-Extension</span> oder das von mir bevorzugt eingesetzte <span lang="en" xml:lang="en">Add-on Firebug</span>.</p>
<p>Zum Ausprobieren bin ich noch nicht gekommen; das wird sich aber demnächst ändern: Für ein größeres <acronym title="Cascading Style Sheets">CSS</acronym>-Projekt steht in Kürze das <span lang="en" xml:lang="en">Bugfixing</span> an. Da kann sich das neue <span lang="en" xml:lang="en">MS-Tool</span> dann direkt im Produktiveinsatz beweisen. Ich bin gespannt.</p>
<p>Laut einer <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/89622/">Heise-Meldung</a> läuft die <span lang="en" xml:lang="en">Toolbar</span> auch schon mit dem IE6.</p>
<h3>Links zum Thema</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=E59C3964-672D-4511-BB3E-2D5E1DB91038&#038;displaylang=en"><span lang="en" xml:lang="en">Download</span> der <span lang="en" xml:lang="en">Developer-Toolbar</span></a></li>
<li><a href="http://chrispederick.com/work/web-developer/"><span lang="en" xml:lang="en">Download</span> der W<span lang="en" xml:lang="en">eb-Developer-Toolbar</span> für <span lang="en" xml:lang="en">Firefox</span> und andere Geckos</a></li>
<li><a href="http://www.getfirebug.com/">Und hier gibt‹s den <span lang="en" xml:lang="en">Firebug</span></a></li>
</ul>


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		<title>Flüssiges 3-Spalten-Layout ohne Tabellen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 19:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[XHTML]]></category>

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		<description><![CDATA[Alan Pearce stellt auf A List Apart eine CSS-Lösung für flüssiges 3-Spalten-Layout ohne die Verwendung von Tabellen vor. Ein solches Layout wird als nicht weniger als der »Heilige Gral« des Webdesigns bezeichnet. Nicht ganz flüssig Meiner Meinung nach ist die Lösung nicht völlig flüssig. Die Randspalten, die z. B. die Navigation aufnehmen sollen, sind gezwungenermaßen [...]


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<li><a href='http://weblog.ononlinework.de/webwelt/webstandards-verinnerlichen-how-to-grok-web-standards/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Webstandards verinnerlichen (»How to Grok Web Standards«)'>Webstandards verinnerlichen (»How to Grok Web Standards«)</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://alttag.org/">Alan Pearce</a> stellt auf <a href="http://www.alistapart.com/"><span lang="en" xml:lang="en">A List Apart</span></a> eine <acronym title="Cascading Style Sheets">CSS</acronym>-Lösung für <a href="http://www.alistapart.com/articles/multicolumnlayouts/">flüssiges 3-Spalten-Layout</a> ohne die Verwendung von Tabellen vor. Ein solches Layout wird als nicht weniger als der »Heilige Gral« des <span lang="en" xml:lang="en">Webdesigns</span> bezeichnet.</p>
<h3>Nicht ganz flüssig</h3>
<p>Meiner Meinung nach ist die Lösung nicht völlig flüssig. Die Randspalten, die z. B. die Navigation aufnehmen sollen, sind gezwungenermaßen mit einer festen Breite versehen, da momentan nur Opera variable Breiten für <span lang="en" xml:lang="en">borders</span> akzeptiert. Bei einer Vergrößerung der Inhalte können die äußeren Spalten also nicht mitwachsen. So wird das Layout schnell gesprengt.</p>
<h3>Diskussion</h3>
<p>Die erhitzte <a href="http://www.alistapart.com/comments/multicolumnlayouts/">Diskussion</a>, die um diesen Artikel mittlerweile geführt wird, erinnert tatsächlich an den Heiligen Gral. Neben den <span lang="en" xml:lang="en">Designern</span>, die dankbar für die Lösung eines Problems sind, das sie lange beschäftigt hatte, sind natürlich die zu finden, die eine einfache Tabellen-Lösung vorziehen, die auch – nebenbei bemerkt – durchaus selbst bei zugänglichen Seiten nicht ausgeschlossen ist, wenn die Inhalte trotzdem problemlos zu linearisieren sind.</p>
<p>Bildet euch selbst eine Meinung zum Thema. Lesenswert ist der Artikel in jedem Fall.</p>
<p>Der Stefan</p>


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<li><a href='http://weblog.ononlinework.de/webwelt/webstandards-verinnerlichen-how-to-grok-web-standards/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Webstandards verinnerlichen (»How to Grok Web Standards«)'>Webstandards verinnerlichen (»How to Grok Web Standards«)</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Webstandards verinnerlichen (»How to Grok Web Standards«)</title>
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		<comments>http://weblog.ononlinework.de/webwelt/webstandards-verinnerlichen-how-to-grok-web-standards/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 08:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[XHTML]]></category>

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		<description><![CDATA[von Craig Cook Der Artikel ist im englischen Original bei A List Apart unter dem Titel »How to Grok Web Standards« erschienen und wurde von Stefan David übersetzt. Viele Webdesigner, mich eingeschlossen, kommen zum Internet mit einem grafischen Hintergrund. Wir denken in Bildern, nicht in Quelltext. Als wir zuerst angefangen haben, für das Internet zu [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="byline">von <a href="http://focalcurve.com/">Craig Cook</a></h3>
<p class="originalarticle"><strong>Der Artikel ist im englischen Original bei <a href="http://alistapart.com/">A List Apart</a> unter dem Titel <a href="http://alistapart.com/articles/grokwebstandards">»How to Grok Web Standards«</a> erschienen und wurde von Stefan David übersetzt.</strong></p>
<p>Viele Webdesigner, mich eingeschlossen, kommen zum Internet mit einem grafischen Hintergrund. Wir denken in Bildern, nicht in Quelltext. Als wir zuerst angefangen haben, für das Internet zu designen, haben wir <abbr title="HyperText Markup Language"><span class="caps">HTML</span></abbr> und <abbr title="Cascading Style Sheets"><span class="caps">CSS</span></abbr> in ungehobelter Weise – als Mittel zum Zweck – genutzt, um hübsche Kästen im Raum zu arrangieren, ohne die wahre Natur des Kastens oder seines Inhalts zu erfassen. Diese rein visuelle Mentalität zu verändern, ist die höchste zu überwindende Hürde, wenn ein Grafikdesigner erstmalig in Semantik und Webstandards eintaucht. Webstandards wirklich zu verstehen, heißt für den visuellen Designer, <em>die Art und Weise an Design zu denken, grundlegend zu verändern.</em></p>
<p><span id="more-34"></span></p>
<p>Das Wort »<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Grok" title="Die englische Wikipedia erklärt das Wort detailliert">grok</a>« (Das Wort wird im Originaltitel und im Text des Artikels verwendet. –&nbsp;Anm. d. Übersetzers) kommt aus Robert A. Heinleins Zen-Hippie-Science-Fiction-Werk <cite>Fremder in einem fremden Land</cite>. Es ist ein Verb aus der Sprache der Marsianer und bedeutet so etwas wie »vollständig verstehen« oder auch »verinnerlichen«. Es geht darum, eine tiefe und intuitive Einsicht in eine Sache zu erlangen. Um Webstandards wirklich zu begreifen, musst du sie als mehr als nur Mittel zum Zweck verstehen; mehr als nur eine alternative Methode, visuelles Design zu produzieren.</p>
<p>Um Webstandards zu begreifen, ist es nötig, dass der visuelle Designer die Arbeitsweise seines Gehirns ändert und seine fantasievollen Nervenzellen entlang eines neuen Pfades ausrichtet. Du kannst deine kreative Energie nicht rein auf die Erscheinung deiner Webseiten kanalisieren, ohne die darunterliegende Struktur zu beachten. Präsentationsbezogenes Denken führt zu präsentationsbezogenem Webdesign, zum Nachteil des Inhalts. Stattdessen musst du zusätzlich <em>strukturell</em> denken, um den Inhalt dabei zu unterstützen, ihn ungefesselt leben zu lassen. Als Webdesigner der mit Standards umzugehen weiß, musst du deine Herangehensweise an Designprobleme diversifizieren und zu gleichen Teilen Autor, Techniker und Künstler werden.</p>
<h3>Denke wie ein Autor</h3>
<p>Autoren handeln mit Ideen, wobei sie Wörter als Werkzeuge verwenden, um diesen nicht greifbaren Gedanken gerade genug Masse zu verleihen, dass sie in den Geist des Lesers transportiert werden können. Der Stoff eines Wortes ist aus Schichten von Bedeutungen gewoben: bestimmend, mitbedeutend, kontextabhängig und subjektiv. Ein Autor hat zu verstehen, was Wörter auf vielfachen Ebenen bedeuten und muss die Wörter wählen, die die Idee am besten vermitteln.</p>
<p><dfn>Semantik</dfn> ist die Wissenschaft der Bedeutung von Sprache. Verfechter von Webstandards haben den Ausdruck von menschlichen Sprachen geborgt und auf Computer-Auszeichnungssprachen übertragen. Jedes Element in <span class="caps">HTML</span> trägt eine angestammte Bedeutung und Bestimmung in sich, die es an den enthaltenen Inhalt weitergibt. Der semantische Wert deines Markups sollte zum semantischen Wert deines Inhalts passen.</p>
<p>Um Bedeutungen im Webdesign zu verstehen, denke wie ein Autor. Erkenne die Bedeutung und die Bestimmung des Inhalts, das Wesentliche der Idee, die du vermitteln möchtest. Benutze dann die Auzeichnungen, als würdest du Wörter benutzen, wähle die richtigen, um deine Ideen zu vermitteln.</p>
<p>Eine Überschrift zum Beispiel fungiert als Titel, um einen Abschnitt des Inhalts einzuleiten. <span class="caps">HTML</span> stellt uns Elemente zur Verfügung, die speziell für diesen Zweck entworfen wurden, also sollten Überschriften als Überschriften ausgezeichnet werden. So einfach ist das. Berücksichtige die Wichtigkeit einer Überschrift im Zusammenhang des Dokuments und weise ihr den angemessenen Rang zu: <code>h1</code> für die wichtigste Überschrift, <code>h2</code> für die etwas weniger wichtige Überschrift, und so weiter. Mach dir keine Gedanken, wie es aussieht oder wie groß die Buchstaben sind – das ist präsentationsbezogenes Denken. Denke wie ein Autor und konzentriere dich auf die Bedeutung.</p>
<p>Wenn ein Autor die falschen Wörter wählt, werden die Ideen für den Leser unverständlich. Ebenso leidet die Idee, wenn eine Bedeutung, die einem Stück Internet-Inhalt anhaftet und die Bedeutung, die der dieses Stück umgebenden Auszeichnung anhaftet, nicht zusammen passen. Tabellen sind nicht nur falsch für die Seitengestaltung, weil sie codelastig und schwer zu warten sind, sondern auch weil eine Tabelle semantisch nicht ins Konzept passt. Es ist eine mangelhafte Wortwahl. Wenn du das verstanden hast, ist es keine wirklich praktikable Option, eine Tabelle zu verwenden, um das Aussehen deiner Seite festzulegen.</p>
<p>Semantisches Markup zu schreiben, erfordert Verständnis für Beides: den Inhalt und die Auszeichnung, die ihn beschreibt. Du liest richtige Wörter und siehst dir nicht Bilder von wortähnlichen Objekten an. Erweise dem Inhalt den Respekt, den er verdient, indem du ihn in bedeutungsvolles Markup verpackst. Absätze sollten Absätze sein, Listen sollten Listen sein und Tabellen sollten Tabellen sein. Wenn du wie ein Autor denkst, ist das Schreiben semantischen Markups elementar einfach.</p>
<h3>Denke wie ein Techniker</h3>
<p>Ein Techniker entwickelt Strukturen und Geräte, die bestimmten Kriterien entsprechen, bestimmte Funktionen ausführen und bestimmten Zwecken dienen müssen. Nähte müssen halten, Wände müssen aufrecht stehen bleiben, Getriebe müssen ineinander greifen und sich drehen. Ein Techniker wird das Problem untersuchen, eine effiziente Lösung entwickeln und anschließend die Teile und Materialien auswählen, die der Belastung bei Gebrauch standhalten. Er wird die Folgen in Betracht ziehen, potenzielle Schwierigkeiten vorausahnen und Schritte unternehmen, um katastrophale Fehler zu vermeiden.</p>
<p>Wenn du ein Webdokument konstruierst, denke wie ein Techniker. Dein innerer Autor hat ein Element ausgewählt, weil es eine bestimmte Bedeutung hat, während dein innerer Techniker die Mechanik des Elements und die strukturelle Integrität des Dokuments, in dem es sich befindet, berücksichtigen muss. Auszeichnung gibt Inhalt zusätzliche Bedeutung, rahmt ihn aber auch ein und gibt ihm eine unterstützende Struktur, sodass er richtige Arbeit leisten kann.</p>
<p>Stelle dir <span class="caps">HTML</span>-Elemente als Bauteile vor – jedes mit seiner eigenen eingebauten Funktion –, die zusammengebaut und verbunden werden können, um eine größere Funktionseinheit zu bilden. Die Teile müssen genau zusammen passen, mit einem Platz für jede Auszeichnung und jeder Auszeichnung an ihrem Platz; sonst wird das Ganze nicht leisten, wozu es vorgesehen war –, wenn es überhaupt etwas leistet. Standardisierte Spezifikationen sind die Bauanleitung für Webdokumente. Beachte die Standards, validiere dein Markup und <span class="caps">CSS</span>, und behebe ernste Fehler, bevor das Ganze zusammenbricht.</p>
<p>Verstehe Markup als Gerüst, das den Inhalt stützt. Du weißt, was jedes Teil tut und wie die Teile zusammenwirken. Wenn dein Dokument passend zusammengebaut wurde, kannst du eine dekorative Schicht darüberlegen, ohne die innere Funktion zu beschädigen. <span class="caps">CSS</span> lässt dich die Anordnung und Erscheinungsweise von Elementen verändern, während die eigentliche Bedeutung und Struktur intakt bleiben. Denke wie ein Techniker und baue deine Webdokumente wie eine robuste Maschine.</p>
<h3>Denke wie ein Künstler</h3>
<p>Künstler bescheren uns umformende Erlebnisse durch die Interpretation der Schönheit. Sie werden durch die sie umgebende Welt inspiriert und möchten diese Inspiration an andere weitergeben. Das Design einer Website ist ein grundlegender Aspekt ihrer Nützlichkeit, der zu kommunizierenden Ideen und der zu vermittelnden Informationen auf eine attraktive und intuitive Art.</p>
<p>Visuelle Designer haben das Künstlerische bereits verinnerlicht. In Bildern zu denken ist ganz natürlich für uns; es ist nichts, was wir uns erst beibringen müssen. Das Internet ist allerdings kein rein visuelles Medium, es ist ein textbasiertes. Es geht darum, Sachen zu lesen und zu nutzen, nicht nur sie zu betrachten.</p>
<p>Wenn du für das Internet gestaltest, denke zuerst wie ein Autor und Techniker und <em>dann</em> fange an, wie ein Künstler zu denken. Reize die Sinne deiner sehenden Besucher mit Farbe, Typografie, räumlicher Anordnung und Bildern, aber lass die inhaltliche Struktur sauber und die Auszeichnung unbeschädigt. Die Präsentation von Inhalt und Struktur zu trennen, erlaubt deinem inneren Künstler, sein Ding zu machen, ohne dem Autor und dem Techniker auf die Füße zu treten.</p>
<p>Wenn du anfänglich den Eindruck hast, dass <span class="caps">CSS</span> deine Kreativität einschränkt, musst du möglicherweise nur mehr über <span class="caps">CSS</span> lernen. Mit <span class="caps">CSS</span> zu designen ist nicht schwerer, als mit dem präsentationsbezogenem Markup, an das du dich vielleicht gewöhnt hast; es ist eher ein anderer Satz von Werkzeugen. Es ist tatsächlich ein viel besserer Satz von Werkzeugen, speziell für diese Aufgaben entworfen. Lerne <span class="caps">CSS</span>, finde heraus, wie es funktioniert und was es kann, lies Bücher und stelle Fragen. Das Wichtigste: experimentiere. Schon bald wirst du dich mit dem CSS-Werkzeugsatz wohl fühlen und intuitiv wissen, welche Eigenschaft anzuwenden ist, um einen bestimmten Effekt zu erzielen.</p>
<p>Du musst auch lernen, was <em>nicht</em> einfach mit <span class="caps">CSS</span> bewerkstelligt werden kann und musst, wie ein Techniker, solche Hindernisse frühzeitig erkennen und dein Design dementsprechend anpassen. Jedes Medium hat seine Grenzen und jeder Künstler lernt, diese Beschränkungen zu beachten und das Medium einfach als einen anderen Absatzweg der Kreativität zu nutzen. Wie ein Künstler zu denken, wird dir helfen, kreative Lösungen für visuelle Probleme zu finden.</p>
<h3>Die Mentalitäten zusammenführen</h3>
<p>Diese drei Disziplinen – Schreiben, Technik und Kunst – unterscheiden sich nicht so stark. Jede erfordert kreative Problemlösungen und obwohl jede einen etwas anderen Angriffswinkel anregt, bleibt das Ziel doch das Gleiche. Kultiviere diese Aspekte deiner Persönlichkeit und widme jedem davon unabhängig deine Aufmerksamkeit. Wenn du es leicht schaffst, in diesen drei Modi nacheinander zu denken, wirst du bald merken, dass du in allen dreien gleichzeitig denkst. Der Autor, der Techniker und der Künstler überlagern sich und fließen im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Voltron" title="Voltron ist ein riesiger Roboter-Krieger, der aus fünf Roboter-Löwen zusammengesetzt ist. Die englische Wikipedia bietet mehr Informationen.">Voltron</a>-Stil ineinander, um den Designer zu formen.</p>
<p>Den mentalen Schritt vom präsentationsbezogenen zum strukturellen Denken zu vollziehen, bringt vermutlich einige Änderungen in deinem kreativen Prozess mit sich. Um wie ein Autor zu denken, versuche, mit einem Entwurf des Inhalts zu starten, bevor du das erste Bildchen kritzelst. Zähle alles auf, was eventuell auf der Seite gezeigt werden wird, vom Logo bis zum Copyright-Hinweis, und gruppiere zusammengehörige Dinge in sinnvolle Teilbereiche. Nimm dir Zeit, deinen Inhalt zu verstehen, selbst wenn das heißt, ihn einfach nur zu lesen. Verstehe die Ideen, die du vermittelst und du wirst besser darauf vorbereitet sein, sie auszumalen.</p>
<p>Während du diese Informationseinheiten in einem visuell ansprechenden Design arrangierst, solltest du wie ein Techniker denken und die Reihenfolge der Elemente in deinem Markup ebenso planen wie die <span class="caps">CSS</span>-Eigenschaften, die du nutzen willst, um deren Präsentation zu beeinflussen. Runde Ecken und Schlagschatten sind leicht in Photoshop zu erstellen, aber wenn du dir nicht sicher bist, wie du sie mit sauberem Markup und <span class="caps">CSS</span> umsetzen kannst, willst du sie vielleicht nochmal überdenken. Plane deine Konstruktion so, wie du das Erlebnis planst und du wirst besser darauf vorbereitet sein, das Bild einer Internetseite in eine wirklich funktionierende Internetseite zu überführen.</p>
<p>Wenn du mit den Sprachen, die wir nutzen um Websites zu bauen, absolut vertraut bist, wird dein innerer Künstler frei in seinem Schaffen sein. Wenn dein Techniker weiß, wie man Kästen mit runden Ecken baut, ohne über die bedeutsamen Wörter deines Autors zu trampeln, kann dein Künstler sie ohne das kleinste ängstliche Zucken darstellen. Du wirst hübsche Sachen malen und instinktiv wissen, wie sie anzuwenden und mit sematischer Stärke zu versehen sind. Die drei Mentalitäten arbeiten innerlich zusammen, um Eloquentes, Robustes und Schönes zu schaffen.</p>
<p>Wenn du dein Hirn zerteilst, um Webstandards zu verinnerlichen, wirst du deren grundlegende Seele in deine Weltsicht übernehmen. Du kannst immer noch wie ein Designer denken – also in Bildern statt in Quelltext – aber deine Bilder werden praktikabler werden. Du wirst dir dein Seitendesign mehr als ästhetisches Arrangement von verzierten Kästen vergegenwärtigen und es mehr als poetische Maschine sehen, die aus aussagekräftigen Komponenten erbaut wurde.</p>
<p>Das Internet-Erlebnis aus makellos validem, semantisch reichem Markup und elegentem <span class="caps">CSS</span> zu formen, wird für dich so einfach wie Atmen. Die alten präsentationsbezogenen Methoden werden sich ungeschickt und geschmacklos anfühlen, primitiv in ihrer rohen Brutalität. Du wirst den Quelltext einer Site sehen, die ein Jahr zuvor gebaut hast und wirst verlegen erschauern, dich darüber wundernd, wie du jemals solchen schlampigen, unintuitiven Spaghetti-Code als auch nur annähernd akzeptabel ansehen konntest.</p>
<p>Wenn du verstehst, dass Inhalt und Quelltext mindestens genau so viel bedeuten wie Design, wirst du am Ende ein besserer Designer werden. Du wirst Webstandards verinnerlichen, und es gibt kein Zurück.</p>
<p>Translated with the permission of <a href="http://www.alistapart.com/">A List Apart Magazine</a> and the <a href="http://focalcurve.com/">author</a>.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Webstandards begreifen und anwenden</title>
		<link>http://weblog.ononlinework.de/webwelt/webstandards-begreifen-und-anwenden/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 22:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Artikel bei A List Apart: »How to Grok Web Standards« zeigt Designern in sehr schön beschriebener und bildhafter Weise einen Weg auf, mit Webstandards zu besserem Webdesign zu kommen. Die Empfehlung ist die Herangehensweise an neue Designs: Der Autor, der Techniker, der Künstler In einzelnen Kapiteln des Beitrags wird illustriert, wie diese einzelnen Rollen [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel bei <a href="http://www.alistapart.com/">A List Apart:</a> <a href="http://www.alistapart.com/articles/grokwebstandards">»How to Grok Web Standards«</a> zeigt Designern in sehr schön beschriebener und bildhafter Weise einen Weg auf, mit Webstandards zu besserem Webdesign zu kommen. Die Empfehlung ist die Herangehensweise an neue Designs:</p>
<h3>Der Autor, der Techniker, der Künstler</h3>
<p>In einzelnen Kapiteln des Beitrags wird illustriert, wie diese einzelnen Rollen beim Design einer Site ihre jeweils eigene Rolle verkörpern: Der Autor hat zu schreiben; sein Denken und Tun ist rein inhaltlich geprägt. Der entstehende Code folgt dem Willen des Autors und ist daher strikt semantisch und nicht mit Präsentations-Markup durchsetzt.</p>
<p>Der Ingeneur hat sich um die Funktion des Codes zu kümmern; er steht dafür gerade, dass der HTML-Code validiert, das CSS gültig ist und die nötigen Scripte funktionieren.</p>
<p>Der Künstler schließlich verwirklicht seine visuelle Mission und entwickelt das Layout für den gesetzten Zweck.</p>
<h3>Sei der Autor und der Techniker und der Künstler</h3>
<p>Wenn man sich daran gewöhnt, diese drei Rollen bei seinen Designs jeweils nacheinander darzustellen, wird man sehr schnell an den Punkt kommen, alle drei Rollen gleichzeitig spielen zu können, so der Autor <a href="http://focalcurve.com/">Craig Cook</a>. Das Resultat ist semantischer, unvermüllter Code mit klarer Struktur, der sich dank der vorausschauenden und mitdenkenden Arbeitsweise des Designers mit CSS problemlos darstellen lässt.</p>
<h3>… und alle haben etwas davon</h3>
<p>Natürlich profitiert nicht nur der Designer, der sicherlich mit dieser Herangehensweise in der Lage ist, erheblich bessere Ergebnisse zu liefern, sondern auch der Kunde, der durch den Designer besser beraten wird und durch die effektivere und somit zeitsparende Arbeitsweise Kosten spart, da nachträglicher Abstimmungsaufwand zwischen den Abteilungen und auch zwischen den Projektleitern auf Auftraggeber und -nehmerseite vermieden wird.</p>
<p>Ich wünsche mir in meinem Job die Zusammenarbeit mit Designern, die diesen Artikel gelesen und verstanden haben; gleichzeitig wünsche ich meinen Kunden, für sie genau dieser dreifaltige Designer zu sein. Lasst uns das Beste daraus machen.</p>
<p>Der Stefan</p>


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		<title>Firebug – ein Tool, das keine Wünsche offen lässt</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Dec 2006 12:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch einen Bericht (den ich leider nicht mehr finde) bin ich vor einigen Wochen auf ein Tool gestoßen, das ich selbst nach kurzer Zeit schon nicht mehr missen möchte: <a href="http://getfirebug.com/">Firebug</a> ist ein Firefox-Add-on für Webentwickler.</p>
<p><a title="Screenshot Firebug 1" class="imagelink" onclick="doPopup(27);return false;" href="http://weblog.ononlinework.de/wp-content/uploads/2006/12/firebug-1.png"><img class="right" alt="Screenshot Firebug 1" id="image27" title="Screenshot Firebug 1" src="http://weblog.ononlinework.de/wp-content/uploads/2006/12/firebug-1Vorschaubild.png" /></a>Die große Stärke von Firebug liegt in der Möglichkeit, sehr schnell einen tiefgehenden Einblick in den HTML- oder XHTML-Quelltext einer Seite zu bekommen. Das Tool öffnet sich dazu entweder unter der Seite oder in einem separaten Fenster und zeigt je nach gewählter Ansicht verschiedene Darstellungen des Quelltextes. Das Spannende: Der gezeigte Quelltext kann direkt im Tool bearbeitet werden und zeigt alle Änderungen sofort in der Seite an.</p>
<p><span id="more-26"></span>Die Herangehensweise ist in zwei Richtungen möglich: Entweder man fährt mit der Maus über die Seite und bekommt in Firebug den Quelltext der entsprechenden Stelle angezeigt oder man bewegt sich im Quelltext und bekommt parallel dazu den entsprechenden Bereich der Seite gehighlighted (das Wort wollte ich schon immer mal schreiben).</p>
<h4>CSS und Firebug</h4>
<p><a title="Style-Ansicht" class="imagelink" onclick="doPopup(29);return false;" href="http://weblog.ononlinework.de/wp-content/uploads/2006/12/firebug-3.png"><img class="right" alt="Style-Ansicht" id="image29" title="Style-Ansicht" src="http://weblog.ononlinework.de/wp-content/uploads/2006/12/firebug-3Vorschaubild.png" /></a>Das besondere Schmankerl dabei ist für mich aber der rechte Fensterbereich, in dem zu der ausgewählten Stelle noch die entsprechenden Style-Angaben angezeigt werden. Nicht nur die aktuell zutreffenden Style-Angaben werden gezeigt sondern auch alle Angaben, die aus übergeordneten Elementen vererbt wurden. Das macht die Fehlersuche wunderbar einfach.</p>
<p>Die einzelnen Styles können auch – wie oben schon für den XHTML- und HTML-Quelltext beschrieben – bearbeitet oder auch einfach an- und ausgestellt werden. Die Änderungen werden in der Seitenansicht sofort umgesetzt. Eine schnellere und einfachere Möglichkeit, die Auswirkungen einer Styledefinition festzustellen, kann ich mir nicht vorstellen.</p>
<h4>Das Box-Modell in der Layout-Ansicht</h4>
<p><a title="Layout-Ansicht" class="imagelink" onclick="doPopup(28);return false;" href="http://weblog.ononlinework.de/wp-content/uploads/2006/12/firebug-2.png"><img class="right" alt="Layout-Ansicht" id="image28" title="Layout-Ansicht" src="http://weblog.ononlinework.de/wp-content/uploads/2006/12/firebug-2Vorschaubild.png" /></a>Auch sehr nett ist die Layout-Ansicht, die das Box-Modell des gewählten Elements grafisch darstellt. Man erhält so sehr schnell einen Überblick über die gerenderte Box mit allen Angaben zur Content-Breite, Padding, Margins, Border und zum Offset in der Seite.</p>
<h4>… und es gibt noch viel mehr zu entdecken</h4>
<p>Was ich hier noch nicht beschreiben kann – einfach weil ich es noch nicht getestet habe – ist der Umgang mit Scripten und die Behandlung des DOM. Ich bin aber ungesehen davon überzeugt, dass das Tool auch in diesen Bereichen mit Bravour abschneidet – schließlich hat es sich eigentlich aus einer Konsole heraus entwickelt IIRC.</p>
<p>Die beschriebene Version ist übrigens noch als Beta deklariert und nur über die Entwickler-Site zu bekommen. Im Add-on-Verzeichnis von Mozilla liegt noch eine erheblich ältere Version, die nicht annähernd den beschriebenen Leistungsumfang hat. Bei mir hat die Beta auf zwei unterschiedlichen Rechnern keine Probleme verursacht.</p>
<p>Also: Testet das Tool, seid genau so begeistert wie ich (davon bin ich überzeugt) und unterstützt das Projekt durch eine angemessene Spende. Ich bin sicher, dass der Entwickler sich das Geld redlich verdient hat.</p>
<p>Der Stefan</p>


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