karstadt.de – langsam wird es grotesk

Selten schreibe ich zu einem Thema gleich drei Artikel. Eine E-Mail von heute verlängert aber zwangsweise die Fortsetzung der Versandhandels-Groteske, die karstadt.de mit meiner unfreiwilligen Hilfe inszeniert.

Heute erreicht mich eine E-Mail mit dem nun schon mehr als bekannten Absender der karstadt.de-Hotline:

Sehr geehrter Herr Stefan David,

vielen Dank für das Vertrauen, das Sie karstadt.de entgegengebracht haben.

Aus Ihrer Bestellung mit der Rechnungs-Nummer 0700258617 hat unsere
Qualitätssicherung heute folgende Artikel im Rahmen der Überprüfungen
freigegeben:

Menge        Artikel                           Einzelpreis   Gesamtpreis
------------------------------------------------------------------------
1,00         Wii Sports-Bundle mit Wii-Sports       249,00        249,00

Versandkosten                                                   EUR 3,95

Gesamtsumme                                                   EUR 252,95

Wir werden daher Ihr Kundenkonto um den Betrag von EUR 252,95 entlasten.

Wir möchten Sie gerne zufriedenstellen und freuen uns, Sie mit unserem Service
überzeugen zu können.

Kein Wort zur Vorgeschichte dieser Bestellung, die ja nun offensichtlich auch bei karstadt.de kein Standardfall mehr ist; das beweist die Einschaltung der Qualitätssicherung. Stattdessen hofft karstadt.de, mich zufriedenstellen und mit ihrem Service überzeugen zu können. Ich fürchte allerdings, dass es dafür etwas zu spät ist.

Mein Kundenkonto wurde nun also entlastet. Spannend daran ist, dass das Konto ja mehr als ausgeglichen war. Schließlich wurde ja meine Kreditkarte bereits durch karstadt.de belastet, eine Auslieferung erfolgte jedoch nicht. Auch zur folglich nötigen Rückerstattung
fehlt hier jeder Hinweis.

Ich habe jetzt mal die Rückerstattung des Kaufpreises angefragt. Mal sehen, ob es noch eine weitere Fortsetzung dieser Geschichte gibt. Ich bin es zwar leid, werde euch aber auf dem Laufenden halten.

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Fortsetzung der Farce

Das Versandhandels-Lustspiel, das Karstadt nun seit dem 10.12.2007 mit meiner Bestellung aufführt, ist immer noch nicht zuende. Bevor der Vorhang fällt, hat man nun auch noch trotz nicht erfolgter (aber angekündigter) Auslieferung der längst stornierten Bestellung meine Kreditkarte belastet.

Details dazu in den Nachträgen zum Artikel: Nachtrag 1 und Nachtrag 2.

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Nur Unprofessionalität oder schon Betrug?

Es folgt die kurze Geschichte eines Shopping-Erlebnisses, wie es nicht vorkommen darf, schon gar nicht im Jahr 2007.

Mit dem Wunsch, ein Weihnachtsgeschenk für meinen Sohn zu erwerben (was genau, kann noch nicht verraten werden – er könnte mitlesen), startete vor einigen Tagen eine E-Commerce-Odyssee, die ich hier mal in chronologischer Form wiedergebe:

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