3.
Januar
2008
karstadt.de – langsam wird es grotesk
Selten schreibe ich zu einem Thema gleich drei Artikel. Eine E-Mail von heute verlängert aber zwangsweise die Fortsetzung der Versandhandels-Groteske, die karstadt.de mit meiner unfreiwilligen Hilfe inszeniert.
Heute erreicht mich eine E-Mail mit dem nun schon mehr als bekannten Absender der karstadt.de-Hotline:
Sehr geehrter Herr Stefan David, vielen Dank für das Vertrauen, das Sie karstadt.de entgegengebracht haben. Aus Ihrer Bestellung mit der Rechnungs-Nummer 0700258617 hat unsere Qualitätssicherung heute folgende Artikel im Rahmen der Überprüfungen freigegeben: Menge Artikel Einzelpreis Gesamtpreis ------------------------------------------------------------------------ 1,00 Wii Sports-Bundle mit Wii-Sports 249,00 249,00 Versandkosten EUR 3,95 Gesamtsumme EUR 252,95 Wir werden daher Ihr Kundenkonto um den Betrag von EUR 252,95 entlasten. Wir möchten Sie gerne zufriedenstellen und freuen uns, Sie mit unserem Service überzeugen zu können.
Kein Wort zur Vorgeschichte dieser Bestellung, die ja nun offensichtlich auch bei karstadt.de kein Standardfall mehr ist; das beweist die Einschaltung der Qualitätssicherung. Stattdessen hofft karstadt.de, mich zufriedenstellen und mit ihrem Service überzeugen zu können. Ich fürchte allerdings, dass es dafür etwas zu spät ist.
Mein Kundenkonto wurde nun also entlastet. Spannend daran ist, dass das Konto ja mehr als ausgeglichen war. Schließlich wurde ja meine Kreditkarte bereits durch karstadt.de belastet, eine Auslieferung erfolgte jedoch nicht. Auch zur folglich nötigen Rückerstattung
fehlt hier jeder Hinweis.
Ich habe jetzt mal die Rückerstattung des Kaufpreises angefragt. Mal sehen, ob es noch eine weitere Fortsetzung dieser Geschichte gibt. Ich bin es zwar leid, werde euch aber auf dem Laufenden halten.