Der Webkrauts-Adventskalender öffnet seine Türchen

Banner: Best Practice im Web

Pünktlich am 1. Dezember ist es wieder so weit. Der Adventskalender der Webkrauts läuft dieses Mal unter dem Motto »Das Beste aus der Praxis« oder »Best Practice im Web«. Das oben zu sehende, sehr schöne Banner für die Aktion wurde übrigens von Manuela Hoffmann erstellt.

Nachdem ich ja im letzten Jahr noch vertreten war, habe ich es in diesem Jahr nicht geschafft, einen Beitrag beizusteuern. Ich gelobe aber Besserung, auch im Hinblick auf Beiträge hier im Weblog. Auf jeden Fall freue ich mich aber auf die Praxistipps der Mitstreiter. Was aus der Themenliste bekannt geworden ist, klingt durchaus vielversprechend.

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Rezension »Little Boxes Teil 2« von Peter Müller

Der Inhalt

Little Boxes Teil 2Es handelt sich um die Fortsetzung des Buches »Little Boxes«, das mittlerweile als Kultbuch und Standardwerk für den Einstieg in XHTML und CSS gilt. Im ersten Teil ging Autor Peter Müller auf die Grundlagen der Webseitenerstellung ein und vermittelte dem Leser die Grundbegriffe von standardkonformem Webdesign.

Diese Grundlagen vorausgesetzt, geht es nun sozusagen in den Fortgeschrittenen-Kurs. Neben der Optimierung und Organisation der CSS-Dateien widmet sich Müller verschiedenen Formen der Darstellung von Navigationslisten, teils auch über zwei Ebenen. Weiter werden verschiedene Ansätze der Gestaltung von Texten, Tabellen, Listen und Formularen gezeigt. Auch die berühmte dehnbare Box mit runden Ecken beherrscht der Leser nach dem entsprechenden Kapitel.

Einen großen Teil seines Buches widmet Peter Müller dem CSS-Framework YAML von Webkraut Dirk Jesse. YAML versetzt den Nutzer in die Lage, unter Einhaltung bestimmter Vorgaben mit wenig Aufwand flexible Layouts zu erstellen. In diesem Teil des Buchs wird die Praxistauglichkeit durch Überführung des Beispiellayouts der vorangegangenen Kapitel in das Framework bewiesen.

Das Buch ist leicht zu lesen und die Beispiele, Erklärungen und Aufgaben sind einfach nachzuvollziehen. Der Stoff wird sachlich, aber keinesfalls zu trocken präsentiert. Alle Beispiele des Buchs sind auf der mitgelieferten CD zu finden. Dazu gibt es noch etliche Tools, die die Arbeit erleichtern.

Dadurch, dass manche Beispiele entsprechend der Zielgruppe eher einfach gehalten sind, kann eine vorgeschlagene Umsetzung bei der Realisierung in komplexeren Umgebungen Probleme schaffen. So wird z. B. die Darstellung eines Initials dadurch gelöst, dass in dem Absatz mit der Klasse .dropcap ein span um den ersten Buchstaben gelegt wird. Angesprochen wird dieser Buchstabe dann im CSS über .dropcap span. Sollte nun der Autor des Textes auf die Idee kommen, ein Wort in einer anderen Sprache zu kennzeichnen, also mit <span lang="en" xml:lang="en">Word</span>, wird die Darstellung sicher spannend, da ja schließlich jedes span selektiert wird. Solche Fehler sind im Buch aber kaum zu finden und gleichzeitig erhält der Leser durchaus das Wissen, unvorhergesehene Auswirkungen eines unvollständigen oder bewusst einfachen Tipps abzustellen.

Der Autor

Peter Müller arbeitet als IT-Dozent. Bereits von ihm erschienen sind Band 1 von Little Boxes und das Little-Boxes-Videotraining.

Die Zielgruppe

Wer den ersten Teil von Little Boxes gelesen und verstanden oder sich auf andere Weise die ersten Grundlagen von XHTML und CSS angeeignet hat, findet in diesem Buch die ideale Weiterbildung.

Das Fazit

Absolut empfehlenswertes Buch für den ambitionierten Einsteiger. Je nach Vorbildung des Lesers sollte erst Band 1 gelesen werden.

Links zum Buch

Technische Angaben

  • Little Boxes Teil 2
  • Webseiten gestalten mit CSS
  • von Peter Müller
  • Markt + Technik Verlag, 01/2008
  • 394 Seiten, kartoniert/broschiert mit CD-ROM
  • ISBN 9783827243072

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Accessibility-Logbuch ist da

Logbuch AccessibilityEin bisschen stolz bin ich ja schon. Schließlich ist nun das erste gedruckte Wort von mir erschienen, von einem Interview zum Thema Partnerprogramme mal abgesehen. Heute lagen zwei Belegexemplare vom »logbuch accessibility« in meinem Briefkasten. Darin ab Seite 86 ein Artikel, den ich im Rahmen der Accessibility Blog Parade vor einiger Zeit hier veröffentlicht hatte.

Ich hatte das Buch bereits angekündigt. Mittlerweile kann man sich das Buch auch online ansehen oder herunterladen (PDF, 8,5 MB). Im MAIN_web kann auch die Printversion angefordert werden.

Weniger wegen meines Beitrags als vielmehr wegen verschiedener anderer Beiträge ist die Lektüre des Buchs auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man sich mit dem Thema Barrierefreiheit im Internet auseinandersetzen möchte – und erst recht, wenn man es nicht möchte. Es findet eine inhaltliche Ausseinandersetzung mit Barrieren im Netz statt, die unterschiedlichste Sichtweisen auf das Thema bietet.

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Rezension »Transcending CSS« von Andy Clarke

Der Inhalt

Produktabbildung Transcending CSSDer Untertitel des Buch lautet »Neue kreative Spielräume im Webdesign«. Mit dieser Vorgabe versuchen die Autoren, dem Leser weitere Möglichkeiten zu erschließen, um durch die Nutzung von standardkonformem XHTML und CSS Design umzusetzen, das so bisher im Internet nicht möglich oder nur mit anderen Mittel darstellbar war.

Das beschriebene Vorhaben klappt ganz gut. Für den Webdesigner, der sich in seiner täglichen Arbeit bereits mit CSS beschäftigt, findet sich allerdings wenig Neues. Erst am Schluss wird auf wirklich neue Möglichkeiten eingegangen, die sich durch die Nutzung von CSS3 ergeben. Leider gibt es derzeit keine Browser, die die beschriebenen Ideen vollumfänglich unterstützen, sodass es für diesen Punkt bei Ausblicken in die Zukunft bleiben muss.

Nichtsdestotrotz ist es ein sehr lohnendes Buch. Allein die Optik und Haptik setzt sich wohltuend von vielen Büchern im Bereich Webdesign/Programmierung ab. Die beschriebenen Techniken werden nicht nur durch die üblichen Screenshots sondern auch durch zahlreiche Fotos begleitet. Zusammen mit dem hochwertigen Papier und dem leicht ungewöhnlichen fast quadratischen Format wirkt Transcending CSS sehr inspirierend.

Neben den Möglichkeiten des Einsatzes von bekannten Techniken wird auch die Anwendung von Wireframes im Designprozess beschrieben.

Die Autoren nehmen in Kauf, dass die entstandenen Designs nicht in jedem vom Nutzer verwendeten Browser identisch aussehen. Da diese Einstellung durchaus umstritten ist, werden auch gleich Argumentationsvorlagen für Auftraggeber mitgeliefert. Es ist zu hoffen, dass ausreichend Designer auf diesem Weg ihre Auftraggeber überzeugen können; nur so ist eine Weiterentwicklung auf dem Weg zu einem ohne technische Einschränkungen nutzbaren CSS möglich.

Die Autoren

Andy Clarke ist ein britischer Webdesigner mit eigener Agentur. Wie auch die Co-Autorin Molly E. Holzschlag, ist Andy Clarke Mitglied im Web Standards Project und hat 2006 die Website der Organisation neu gestaltet.

Mitautorin Molly E. Holzschlag wurde der breiten Masse der Webdesigner spätestens durch ihre Mitarbeit am Buch »Zen und die Kunst des CSS-Designs« von Dave Shea bekannt. Sie gehört zu den einflussreichsten Frauen im Web.

Beide Autoren sind Mitglied des W3C.

Die Zielgruppe

Die Zielgruppe des Buchs ist klar umrissen: Webdesigner und Webworker sollten sich das Buch kaufen. Grundlegende Vorkenntnisse in XHTML und CSS werden vorausgesetzt.

Das Fazit

Da Buch ist optisch und inhaltlich ein Genuss. Trotz des nicht ganz günstigen Preises von 44,95 Euro gibt es eine klare Kaufempfehlung von mir.

Links zum Buch

Technische Angaben

  • Transcending CSS
  • Neue kreative Spielräume im Webdesign
  • von Andy Clarke, Mitarbeit von Molly E. Holzschlag
  • ISBN 9783827325457
  • Addison-Wesley-Verlag, 05/2007
  • 372 Seiten, kartoniert/broschiert

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Webkrauts führen Umfrage für Webworker durch

Logo der Webkrauts-UmfrageJetzt wollen wir es wissen: Die Webkrauts nehmen sich ein Beispiel an dem amerikanischen Online-Magazin A List Apart, das im vergangenen Frühjahr den Web Design Survey initiert hat und führen nun selbst eine Umfrage unter Webworkern durch.

Die Umfrage richtet sich an jeden im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein) lebenden und arbeitenden Webworker; ganz gleich ob weiblich oder männlich, Freelancer oder Angestellter. Das beinhaltet Webdesigner, Entwickler, Projektmanager, Suchmaschinenexperten, Webautoren, Online-Redakteure, Informationsarchitekten, Usability-Experten, Web-Ergonomen, XML-Evangelisten und sonstige Webworker. Wir bitten jeden, der an der Entwicklung von Websites im deutschsprachigen Raum arbeitet, an der Umfrage teilzunehmen.

Die Webkrauts führen die Umfrage durch, um Antworten auf folgende Fragen zu erhalten: Wer sind wir? Wo leben wir? Welche Berufsbezeichnung geben wir uns? Was haben wir für eine Ausbildung? Was sind unsere Kernkompetenzen? Was verdienen wir und was sind unsere Ziele? Und vielleicht ergeben sich auch interessante Ergebnisse im internationalen Vergleich.

Ab dem 7. Januar 2008 finden Sie den Fragebogen bei Michael Jendryschik. Die Umfrage läuft bis zum 18. Februar 2008.

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