16.
Januar
2009
Leitfaden Dialogmarketing
Marketing-Fachmann Torsten Schwarz ist mal wieder als Herausgeber tätig geworden. Diesmal ist es der »Leitfaden Dialog Marketing«, in dem er laut Untertitel das kompakte Wissen der Dialogmarketing-Branche versammelt hat.
Es ist ein Marketingbuch, daher will ich das überflüssige Leerzeichen im Titel mal übersehen – nein, eigentlich will ich das nicht, wer mich kennt, weiß das mit Sicherheit. Schreibfehler im Titel weisen aber nicht zwingend auf fehlende Qualität im Inhalt hin, so auch hier. Ausgehend von den Grundlagen werden Kapitel für Kapitel weitere Bereiche des Dialogmarketings abgedeckt. Eine Reihe von Fallbeispielen ergänzt den Inhalt. Zu den über 80 Autoren der Sammlung gehören Namen wie Siegfried Vögele, Klaus Schober und der Herausgeber des Versandhausberaters, Martin Groß-Albenhausen – alles bekannte Namen in der Branche.
Selbst wenn für gestandene Profis unter den Marketing-Leuten nicht nur Neues dabei ist, dürfte es kaum einen Leser geben, der nicht noch Inspiration durch den einen oder anderen der gesammelten Artikel findet. Nähere Infos zum Buch gibt es auf der Webseite zum Buch und bei jpc.
Das Buch wurde mir von der marketing-BÖRSE GmbH als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Nanu wo ist denn da ein Leerzeichen zuviel? Aber du hast Recht, der Inhalt muss nicht schlecht sein, nur weil der Designer geschlammt hat.
@Hannelore: »Dialogmarketing« ist ein Wort. Allenfalls ließe es sich noch als Koppelung schreiben: »Dialog-Marketing«, selbst dafür gibt es aber keinen Grund.
Ob es jetzt nur der Designer ist, der geschlampt hat, lasse ich mal dahingestellt. Als Herausgeber hat man da sicherlich ein Mitspracherecht.
Ich weiss jetzt, dass man Dialogmarketing zusammenschreibt, habe aber keinen Einblick in den Inhalt des Buches bekommen.
Bloggen, dass halt was g´schrieben is
Es ging auch nicht darum, das Buch detailliert vorzustellen. Das wäre aufgrund der Anzahl der meist sehr kurzen Beiträge unterschiedlicher Autoren im Buch auch sehr schwierig, lassen sie sich doch nicht so zusammenfassen, wie ein von einem Autor geschriebenes Buch mit wenigen aufeinander aufbauenden Kapiteln.
Selbst mit wenig Phantasie sollte man sich anhand der Kurzbeschreibung aber ein Bild vom Inhalt machen können. Ob man mit einer solchen Artikelsammlung etwas für sein eigenes Marketing anfangen kann, muss man dann schon selbst entscheiden. Im Zweifel erfährt man das erst nach dem eigenen Lesen.